PR, Pressearbeit, Public Relations

Schritt 2: Der erste Schritt zur Verpackung

Sie erinnern sich? Wir hatten das Thema Kernbotschaft. Heute geht es darum, die ersten Schritte zur Verpackung zu entwickeln. Die Verpackung Ihrer Kernbotschaft ist die eigentlich harte Nuss, die es zu knacken gilt.

Was interessiert die Menschen?

Ich schlage Ihnen zur Veranschaulichung folgendes Bild vor: Sie sitzen als Journalist/in in einer Redaktion eines Magazins und bekommen einen Anruf. Der Inhalt: Sie bieten sich selbst einen Artikel an. Was für einen Grund hätten Sie, Ihren eigenen Artikel in Ihrem Magazin zu veröffentlichen? Was könnte an Ihrem Thema – außer Ihnen natürlich – noch 99.999 andere Leser interessieren?

Dazu müssen Sie wissen, dass die Mehrheit der Menschen an

  • News
  • Katastrophen
  • politischen Ereignissen
  • Skandalen
  • Emotionen
  • Promis und Tränen

interessiert ist.

Tipp 2: So finde ich den Rahmen für die richtige Verpackung

Sie denken möglicherweise, dass Sie das nicht bieten können, weil Ihre Themen reine Fachthemen sind. Dann blättern Sie mal in Zeitungen und Magazinen. Durchforsten Sie bewusst Fernsehprogramme. Sammeln Sie welche Themen im Moment in den  Medien präsent sind. Gehen Sie gedanklich in die Zukunft und versuchen Sie zu konstruieren, welche Themen das Jahr noch bringen könnte. Jedes noch so scheinbar fachliche Thema lässt sich in irgendeiner Art und Weise mit einem Blut- und Tränenthema verknüpfen. Ich habe für mich oben genannte Themen unter Blut- und Tränen subsumiert: es müssen Blut oder Tränen fließen, damit etwas für die Öffentlichkeit interessant wird.

Im nächsten Teil wird es darum gehen, wie Sie Ihre Kernbotschaft mit den jeweiligen aktuellen Geschehnissen, das heißt Ihren Recherchen in Verbindung bringen.

Viel Erfolg

Martina Lackner

 

Coverbild: © Petra Nowack – peno / fotolia.com

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