Kernbotschaft, PR, Pressearbeit, Storytelling, Public Relations

Schritt 1: Was ist Ihre Kernbotschaft?

Sie haben eine Idee, ein Geschäftsmodell, ein Unternehmen, eine Website, einen Facebook Account, sind Mitglied bei mehreren Xing-Gruppen, haben viel Geld in die Suchmaschinenoptimierung gesteckt oder arbeiten im Moment an Ihrem dritten Buch. All das reicht Ihnen nicht, Sie wollen mehr oder Sie brauchen mehr – mehr Aufmerksamkeit, ein besseres Image, mehr Kunden oder das Gefühl im Rampenlicht zu stehen.

Mehr Reichweite und mehr Sichtbarkeit

Ihr Wunsch ist es in Fachzeitschriften, Wirtschaftsmedien wie dem Managermagazin, dem Handelsblatt,  in Tageszeitungen wie der FAZ, Nachrichtenmagazinen wie Focus Artikel zu platzieren oder sogar als Gast in Talkshows eingeladen zu werden. Sie denken, das geht nicht?

Der permanente Bedenkenträger in Ihrem Kopf sagt Ihnen: ich bin doch viel zu klein, wie sollte ich denn an das Handelsblatt herankommen? Meine Geschäftsidee ist doch viel zu wenig interessant, sodass Medien darüber berichten könnten.

Was folgerichtig manche zur Ansicht bringt, dass dies nur mit Geld zu regeln sei, indem Sie bei bestimmten Medien für die Veröffentlichung Ihres Artikels oder einer Anzeige bezahlen.

Und es kann funktionieren, wenn Sie wissen WIE und WELCHE Regeln Sie einhalten müssen.

Tipp 1: Ihre Kernbotschaft muss sitzen

Im Laufe Ihrer beruflichen Karriere haben Sie mehrfach Texte geschrieben oder auch schreiben lassen: Texte für Ihre Vorträge, Texte für Ihre Seminare, Ihre Website, Ihre Flyer und vieles mehr. Wenn Sie an die Öffentlichkeit wollen, brauchen Sie eine Kernbotschaft, das heißt Inhalte, die klar, kurz und prägnant eine Aussage darüber treffen, WAS Sie der Welt mitteilen wollen und WOFÜR Sie als Experte bzw. Ihr Unternehmen steht.

So sieht eine Kernbotschaft aus!

Folgen Sie bitte meinem Gedankenspiel am Beispiel einer Lernexpertin und Buchautorin.

Was wäre in diesem Fall die Kernbotschaft?

Das Thema der Lernexpertin könnte Blackouts und Prüfungsängste bei Kindern sein. Die These dahinter: Blackouts bei Prüfungen entstehen durch Denkblockaden. Die Ursache von Denkblockaden ist in vielen Fällen Stress. In Stresssituationen kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Adrenalin.

Was hier noch fehlt ist der Lösungsansatz: wie hebe ich Denkblockaden auf? Dann wäre die Kernaussage komplett: das Thema, die These, die Erklärung und dann die Lösung.

Wie sieht Ihre Kernbotschaft aus?

Nun zurück zu Ihnen: Was ist Ihre Botschaft? Formulieren Sie,  vorausgesetzt Sie haben es nicht ohnehin schon getan – in zehn Sätzen, was Sie der Öffentlichkeit sagen wollen und was Ihre Inhalte sind. Zehn Sätze und nicht mehr! Die Kunst liegt in der Begrenzung. Je mehr Sie schreiben, desto größer die Gefahr, dass Sie den Fokus auf das Wesentliche verlieren.

Und denken Sie auch an die richtige Verpackung Ihres Themas. Ich zeige Ihnen, den ersten Schritt zu Ihrer Verpackung.

Viel Erfolg

Martina Lackner

 

Cover-Bild: © Sensay / fotolia.com

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